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| Regensburger Linie |
Eine skulpturale Gestaltung für den Mensabereich der Hochschule
Regensburg |
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| Teil 1: | Erläuterungstext | |
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Die ersten uns bekannten Zeichnungen des Menschen zeigen lineare Darstellungen von Jagd und Tierszenen. Die Linie ist wohl seit jeher sein unmittelbarstes bildnerisches Ausdrucksmittel überhaupt. Mit ihr schreibt und zeichnet er, kennzeichnet, beschreibt den Weg von hier nach dort.
Für den Mathematiker ist die Linie Forschungsobjekt: Für ihn existiert sie im Vergleich zu Andersgeartetem, z.B. zur Fläche, die sie zu teilen vermag. Sie definiert geometrische Formen sowie Horizontale und Vertikale. Ihre Ausdrucksmöglichkeit als Emotionsträger ist nahezu unbegrenzt.
Sie umschreibt das ganze Spektrum menschlichen Denkens und Fühlens
und ist das Ausdrucksmittel, an dem absolutes Bewusstsein und alleatrische
Freiheit aufeinander treffen können. Sie kann genauso inneren Antriebskräften
folgen, deren Gesetzlichkeit in der innersten Empfindung begründet
ist, wie von kontrolliertem Kalkül geleitet sein. Dass Menschen unterschiedliche
Schriftbilder entwickeln ist ein lebendiges Zeichen dieser Theorie. |
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